MATERNUS Reha News

Die MATERNUS-Klinik in Bad Oeynhausen bietet interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, den Freiwilligendienst, das sogenannte Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), zu absolvieren.

Während eines FSJ kann man schon die ersten Eindrücke und Berufserfahrungen sammeln und sich in einer sozialen Einrichtung engagieren. Vielleicht ist noch Zeit bis zum Studium oder bis zur Ausbildung zu überbrücken? Ein FSJ bietet eine gute Möglichkeit, einen ersten Einblick in soziale Bereiche zu gewinnen und den Lebenslauf zu vervollständigen.


In der MATERNUS-Klinik können die Freiwilligen sowohl im Pflegedienst als auch in der Technischen Abteilung hineinschnuppern. Junge Menschen sind bei unseren Patientinnen und Patienten immer herzlich willkommen; sie freuen sich über Unterstützung und Betreuung im Reha-Alltag: bei der Grundpflege, beim Essen oder bei der Begleitung zu den Therapien.


Wer sich für handwerkliche Tätigkeiten interessiert, findet den idealen Platz in der technischen Abteilung der Klinik: hier wird u.a. gemalert und getischlert, Sanitärbereiche werden in Stand gehalten. Und ganzjährig fallen in der Klinik und im Außengelände diverse Hausmeistertätigkeiten an, die einen abwechslungsreichen Berufsalltag versprechen.


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In unserem Newsletter "MATERNUS aktuell 1/2017" berichten wir unter anderem über unsere Jubiläumsveranstaltung – das Frühjahrssymposium –und informieren über weitere sektorenübergreifende Veranstaltungen innerhalb des Gesundheitswesens, an denen wir uns beteiligen. Des Weiteren freuen wir uns über die jüngste Zulassung der Deutschen Rentenversicherung Bund, gezielte Präventionsleistungen anbieten zu können. Wir informieren über die neueste Kooperation mit der AOK NordWest ebenso wie über den Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Kneipp-Verein. Diese und weitere Themen finden Sie im Newsletter MATERNUS aktuell 1/2017,

Den kompletten Newsletter stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung.

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Frühjahrssymposium: 10jähriges Jubiläum der MATERNUS-Klinik

Die MATERNUS-Klinik lud ein zum 10. Frühjahrssymposium und nahm das Thema Ernährung unter die Lupe. Anlass genug, die Veranstaltung in diesem Jahr in gebührendem Rahmen - nämlich im GOP Kaiserpalais in Bad Oeynhausen - durchzuführen. So hatte Diplom-Psychologin Susanne Krappel, die das traditionelle Frühjahrssymposium nun schon zum 10. Mal inhaltlich und organisatorisch konzipierte und verantwortete, schon bei der Planung das richtige Gespür mit dem Thema „Ernährung“.

Insgesamt 180 Teilnehmer, Mediziner, Oecotrophologen, Diätassistenten, Psychologen, Krankenkassenvertreter, kamen, um den interessanten Vorträgen der Referenten zu folgen.
Professor Olaf Adam gab als Einführung in das Thema einen kleinen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Ernährungsmedizin. Adam, Präsident der Deutschen Akademie für Ernährungsmedizin, ansässig am Physiologikum der Ludwig-Maximilians-Universität, München, berichtete von den Anfängen der Ernährungsmedizin im Jahre 1960, über die Gründung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) im Jahre 1991 und dem Zusammenschluss des Bundes Deutscher Ernährungsmediziner (BDEM) in 1999. Die Entwicklung zeigt auf, dass aktuell ein interdisziplinäres Team eng kooperierender Therapeuten die Voraussetzung für die Durchführung von strukturierten Programmen zur Lebensstiländerung notwendig ist. Hier sind heutzutage Fachleute aus den Bereichen Ernährung (Ärzte, Ernährungsfachkräfte), Bewegung (Sportmediziner, Krankengymnasten), für Lebensstilfragen (Verhaltenstherapeuten) sowie krankheitsspezifische Fachgruppen (z. B. Ergotherapeuten, Logopäden) gefragt.

Professor Matthias Laudes, Leiter Klinische Ernährungsmedizin am Uniklinikum Schleswig Holstein, Kiel, setzte hier auf und hinterfragte, was ist überhaupt gesunde Ernährung und wann werden die Voraussetzungen für ein gesundes Ernährungsverhalten gelegt? Anhand wissenschaftlicher Studien belegte Laudes, dass man von der Zeugung an auf eine gesunde Ernährung achten sollte, die sowohl eine angemessene Kalorienmenge wie auch eine gesunde Zusammensetzung beinhalten sollte. Das sogenannte Stoffwechselgedächtnis bedingt, dass man ein Leben lang von einer frühen gesunden Ernährung profitiert.

Und welche klinischen Möglichkeiten bieten sich einem adipösen Patienten? Auf diese Fragestellung ging Professor Arved Weimann, Chefarzt des Klinikums St. Georg in Leipzig, ein. Neben chirurgischen Magen-Eingriffen, deren Kosten oftmals nur in Ausnahmefällen von den Kostenträgern übernommen werden, stellte Weimann das klinik-eigene konservative multimodale Adipositasprogramm vor, das während der einjährigen Laufzeit mit vergleichsweise hohen Sequenzen an Ernährungs-, Physio- und Verhaltenstherapien begleitet wird. Das implementierte Nachsorgeprogramm sorgt für einen nachhaltigen Austausch und eine hohe Akzeptanz bei den Patienten.

Auch Psychologin und Diplom-Sozialarbeiterin Sonja Wiese, konnte aus ihrer Praxisarbeit in Erfurt berichten, wie wichtig es ist, dass die Patienten selbst erkennen müssen, den vorgeschlagenen und gemeinsam erarbeiteten Weg zur Ernährungsanpassung zu gehen. Ihre Motivationsmodelle für schwierige Patienten basieren auf motivationstheoretischen Grundannahmen. Ihre These: Menschen sind immer zu etwas motiviert, wenn auch nicht immer zu dem, was andere Personen von ihnen wollen. Für Wiese ist ein konstruktiver Umgang mit den unterschiedlichen Widerständen der Patienten die Basis für eine erfolgreiche Therapie.

Natürlich nimmt das Thema Ernährung und Diätetik auch in der Rehabilitation eine immer wichtige Rolle ein. Dr. Marwin H. Heide, Chefarzt der Verhaltensmedizinischen Orthopädie und Ernährungsmediziner in der MATERNUS-Klinik, macht deutlich, welche Anforderungen durch die Kostenträger, wie die Deutsche Rentenversicherung, an die Rehabilitation gestellt werden. So präsentiert die MATERNUS-Klinik ihren Patienten ein etabliertes Ernährungsangebot, zu dem die Vermittlung von Grundlagenkenntnissen gehört, das Angebot einer Lehrküche mit praktischen Anwendungen und einer bedarfsorientierten Ernährungsberatung sowie einem praxisnahen Einkaufstraining. Hierbei werden individuelle psychische, soziale und Arbeitsplatzbedingungen berücksichtigt, so nennt Heide nur einige Beispiele. Die Ernährungsangebote in der Klinik reichen von Eiweiß- und elektrolytdefinierter Kost über allergiebedingte Sonderkostformen bis hin zur Sondennahrung für schwerstkranke Patienten.

Dass gesunde Ernährung auch schmackhaft und genussreich sein kann, hat Sterne- und Fernsehkoch Björn Freitag und das Küchenteam vom GOP bewiesen. Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung zauberten die Kochexperten mit einfachen Rezepten einen optisch und geschmacklich hervorragenden und appetitlichen Imbiss.

Gesunde Ernährung in aller Munde!


Bildergalerie:

Unsere Jubiläumsveranstaltung im März 2017 widmet sich dem Thema Ernährung, welches, nicht nur in Fachkreisen, eine zunehmende Bedeutung erfährt.

Allgemeine, aber auch krankheitsbezogene Aspekte der Ernährung bzw. des Ernährungsverhaltens werden im Rahmen von Vorträgen und Diskussionen unter die Lupe genommen. Anhand praxisorientierter Therapiemodelle sollen Anregungen für eine gesunde Ernährung und ein gesundes Essverhalten aufgezeigt werden, die nicht nur im Rahmen der Rehabilitation eine Bedeutung haben.

Der Titel unserer Veranstaltung am 11. März 2017 lautet daher:

Der Mensch ist, was er isst!
Illusion oder Realität?

Das Symposium ist im Rahmen der "Zertifizierung der ärztlichen Fortbildung" der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit insgesamt 5 Punkten (Kategorie: A) anrechenbar.

Das detaillierte Programm steht Ihnen als Download zur Verfügung.

Programm als PDF zum Download

 

In unserem Newsletter "MATERNUS aktuell 2/2016" beschäftigen wir uns dieses Mal unter anderem mit der Beständigkeit in der Rehabilitationsbranche. So ist eine kontinuierliche Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter unumgänglich. Unser neuer Pflegedienstleiter berichtet im Interview über die Möglichkeiten des Mitarbeiter-Recruitings sowie seine weiteren Pläne im Pflegedienst. Unser Chefarzt M. Sajid Hossain betreut eine neue Studie, das "Patient-Care-Register", an der sich die MATERNUS-Klinik beteiligt.
Außerdem stellen wir unsere neuen Medien in Print und Online vor.

Den kompletten Newsletter stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung.

Download MATERNUS aktuell 2/2016

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Zehn Reha-Kliniken haben eingeladen
Sozialarbeiter Fachtagung im Kaiserpalais Bad Oeynhausen

Etwa 130 Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sowie Vertreter von Kostenträgern waren in Bad Oeynhausen zu Gast, um sich über neue Methoden im Case Management zu informieren, über die Zusammenarbeit von Reha-Kliniken, Krankenhäusern und Selbsthilfegruppen und um sich auszutauschen, Kontakte aufzufrischen und neue zu knüpfen. Insgesamt zehn Reha-Kliniken aus Bad Oeynhausen hatten zur 6. Fachtagung für Mitarbeiter im Sozialdienst eingeladen. Alle zwei Jahre wird die Tagung abgehalten und traditionell ist die DVSG Kooperationspartner bei dieser Veranstaltung.