MATERNUS-Mix

Die MATERNUS-Klinik in Bad Oeynhausen bietet interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, den Freiwilligendienst, das sogenannte Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), zu absolvieren.

Während eines FSJ kann man schon die ersten Eindrücke und Berufserfahrungen sammeln und sich in einer sozialen Einrichtung engagieren. Vielleicht ist noch Zeit bis zum Studium oder bis zur Ausbildung zu überbrücken? Ein FSJ bietet eine gute Möglichkeit, einen ersten Einblick in soziale Bereiche zu gewinnen und den Lebenslauf zu vervollständigen.


In der MATERNUS-Klinik können die Freiwilligen sowohl im Pflegedienst als auch in der Technischen Abteilung hineinschnuppern. Junge Menschen sind bei unseren Patientinnen und Patienten immer herzlich willkommen; sie freuen sich über Unterstützung und Betreuung im Reha-Alltag: bei der Grundpflege, beim Essen oder bei der Begleitung zu den Therapien.


Wer sich für handwerkliche Tätigkeiten interessiert, findet den idealen Platz in der technischen Abteilung der Klinik: hier wird u.a. gemalert und getischlert, Sanitärbereiche werden in Stand gehalten. Und ganzjährig fallen in der Klinik und im Außengelände diverse Hausmeistertätigkeiten an, die einen abwechslungsreichen Berufsalltag versprechen.


Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

MATERNUS-Klinik setzt auf High-Tech Technologie aus der Schweiz zur Rehabilitation der Gehfähigkeit

Die MATERNUS-Klinik für Rehabilitation erbringt deutschlandweit führende Rehabilitationsleistungen, unter anderem auch für neurologische Patienten.
Seit Januar 2016 kommen stationäre und ambulante gehbeeinträchtige Patienten in der MATERNUS-Klinik Bad Oeynhausen in den Genuss einer neuen Erfindung aus der Schweiz: dem End-Effektor Gangtrainer LYRA® der Firma ABILITY. Das an der ETH Zürich entwickelte Gerät bildet das natürliche Gangmuster von Patienten mittels einer ausgeklügelten Mechanik perfekt nach und kann ihnen zusätzlich einen Teil des Körpergewichts abnehmen. So sind 20-fach höhere Schrittzahlen in der gleichen Zeit möglich. Erste Forschungsresultate zur Therapie mit Endeffektor- Gangtrainern sind sehr vielversprechend. Die Deutsche Gesellschaft für Neurorehabilitation, e.V., kurz DGNR, hat deshalb erst kürzlich eine Empfehlung für Endeffektor Gangtrainer zur Rehabilitation nach Schlaganfall abgegeben.

Eine erhebliche Anzahl neurologischer Patienten leiden zu Rehabilitationsbeginn an einer starken Beeinträchtigung der Gehfähigkeit bis hin zur vollständigen Gehunfähigkeit. Unabhängiges Gehen ist für diese Menschen eines der wichtigsten Therapieziele. Der LYRA-Gangtrainer unterstützt das Neu- oder Wieder-Lernen durch einen hohen Übungsumfang und ist eine Erleichterung der physiotherapeutischen Betreuung.
Die hohe Investition der MATERNUS-Klinik in diese neue Therapiemöglichkeit ist aber auch eine Investition in den Forschungsstandort Bad Oeynhausen. In Zusammenarbeit mit der Firma ABILITY sind klinische Studien geplant, die die bisherig vorliegenden wissenschaftlichen Daten noch erweitern sollen.
Prof. Dr. Dr. med. Paul Walter Schönle, Ärztlicher Direktor der MATERNUS-Klinik und Beiratsmitglied der DGNR: „Bei der Zusammenarbeit mit ABILITY Switzerland setzen wir auf ein junges Unternehmen, das im Bereich Gangrehabilitation einen aus unserer Sicht vielversprechenden Ansatz gewählt hat. Die angestrebten klinischen Studien werden den Einsatz unseres Endeffektor Gangtrainers LYRA® auf ein wissenschaftlich noch fundierteres Konzept abstützen."
Erste Resultate aus der Studienzusammenarbeit werden Ende 2016 erwartet.
Für fachliche Rückfragen steht Dieter Weigel, Chefarzt der Neurologie, gerne zur Verfügung
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Qualitätsstandards für die Neurologisch-Neurochirurgische Frührehabilitation veröffentlicht


Wie lässt sich sicherstellen, dass neurologisch-neurochirurgisch schwerstbetroffene Patienten, wie z. B. mit Schlaganfall, Hirnblutungen, oder Schädel-Hirn-Verletzungen, nach hohen Qualitätsstandards versorgt werden? Auf diese Frage gibt jetzt eine Fachpublikation, an der auch Experten aus Nordrhein-Westfalen - unter ihnen Prof. Dr. Dr. Paul-Walter Schönle, Ltd. Ärztlicher Direktor der MATERNUS-Kliniken AG - mitgewirkt haben, eine konkrete Antwort.

Die erstmals vorgelegten Qualitätsstandards für die Neurologisch-Neurochirurgische Frührehabilitation (NNCHFR) sollen die inhaltliche, medizinisch-fachliche Grundlage für die Abstimmung zwischen den involvierten Akteuren im Gesundheitssystem bilden. Dabei beschäftigen sich die Autoren auch mit den Übergängen zwischen Akut- und Rehabilitationsmedizin.

Genau definierte Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität

In ihrem Artikel beschreiben die Experten, welche Strukturen, Prozesse und Ergebnisse gewährleistet sein müssen, um die erforderliche einheitliche Versorgungsqualität sicher zu stellen. Auf rund 10 Seiten finden sich eine genaue Auflistungen der notwendigen räumlichen, personellen und apparativen Ausstattung sowie eine über Diagnosen, Patientenmerkmale, Behandlungs- und Therapieprozesse klar definierte Prozessqualität. Ein eigener Abschnitt widmet sich der Neurologisch-Neurochirurgischen Frührehabilitation mit Beatmung. Zur Begleitung, langfristigen Sicherung und Weiterentwicklung der Qualitätsstandards empfehlen die Experten – analog zu Qualitätssicherung der Stroke Units – eine Zertifizierung der NNCHFR-Abteilungen sowie die Einrichtung einer gemeinsamen NNCHFR-Datenbank.

Nachzulesen sind die Qualitätsstandards in: Schönle, Busch, Ebke, Knecht, Riecker: Qualitätsstandards in der Neurologisch-Neurochirurgischen Frührehabilitation, in: Neurologie & Rehabilitation 5, 2015, Seite 149f oder direkt im Internet unter http://www.hippocampus.de/zeitschriften.62091.html.

 

Werner Momsen, alias Detlef Wutschik, als Patient in der MATERNUS-Klinik

Werner Momsen geht auf Kur und sucht sich hierfür die MATERNUS-Klinik in Bad Oeynhausen aus. die TV-bekannte Klappmaulpuppe aus dem Norden hatte hohe Erwartungen an einen Rehabilitationsaufenthalt: er wollte einen "Kurschatten" kennenlernen. Dass es in einer Reha-Einrichtung, wie der MATERNUS-Klinik, andere Ziele und Therapien gibt, konnten ihm die Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte schnell vermitteln.

NDR: Die Reportage
„Pfleger verzweifelt gesucht – Zum Casting nach Neapel"


Das im letzten Newsletter MATERNUS aktuell erschienene Thema der ausländischen Pflegefachkräfte wurde jüngst auch in der NDR Sendung „Die Reportage – Pfleger verzweifelt gesucht – Zum Casting nach Neapel" aufgegriffen. Johannes Assfalg, Geschäftsführer der MATERNUS-Klinik, flog gemeinsam mit Vertretern der initiierenden Gesellschaft Internationaler Bund e.V., Stuttgart (IB) nach Neapel und nahm an einem Casting teil, um Pflegefachkräfte für die Reha-Klinik zu gewinnen.

Das Armlabor – ein neuer therapeutischer Ansatz in der Rehabilitation und jetzt auch in der MATERNUS-Klinik

Die Behandlung eines gelähmten Armes nach Schlaganfall stellt ein Problemfeld in der neurologischen Rehabilitation dar und dieses sowohl im stationären wie im ambulanten Bereich. Die Erfolgsfaktoren des motorischen Lernens (Repetition, Shapening) können in der konventionellen rehabilitativen Behandlung oftmals nicht in ausreichendem Maße genutzt werden, weswegen sich die Unterstützung der Therapien durch apparative Therapiemethoden im Bereich der oberen, wie unteren Extremitäten anbietet. Hier spielt das Armlabor eine herausragende Rolle.

Dieser neue Therapieansatz mit seinen unterschiedlichen Therapiestationen und einer Circle-Training ähnlichen Therapieorganisation setzt bezüglich Einsatzbereich, Therapiedichte, Intensität der Übungen und Effizienz ganz neue Maßstäbe. Mittlerweile liegen hierzu umfassende Studienergebnisse aus nationalen und internationalen Untersuchungen vor, die die Wirksamkeit des Armlabors belegen. Zudem gibt es zunehmend klinische Erfahrungen, und dies nicht nur für den neurologischen Bereich. Dadurch gelangen neben der Neurologie auch zunehmend andere Indikationsbereiche wie die Orthopädie, die Geriatrie, die Handchirurgie und die Sturzprävention bei multifaktoriell-bedingten Bewegungsstörungen insbesondere bei älteren Menschen in den Fokus des klinisch-therapeutischen Interesses.

Das Armlabor ist somit vielseitig einsetzbar und bestens geeignet, einen spezifischen und dennoch interdisziplinär ausgerichteten Therapieansatz in der Rehabilitation zu verwirklichen.