MATERNUS Reha News

NDR: Die Reportage
„Pfleger verzweifelt gesucht – Zum Casting nach Neapel"


Das im letzten Newsletter MATERNUS aktuell erschienene Thema der ausländischen Pflegefachkräfte wurde jüngst auch in der NDR Sendung „Die Reportage – Pfleger verzweifelt gesucht – Zum Casting nach Neapel" aufgegriffen. Johannes Assfalg, Geschäftsführer der MATERNUS-Klinik, flog gemeinsam mit Vertretern der initiierenden Gesellschaft Internationaler Bund e.V., Stuttgart (IB) nach Neapel und nahm an einem Casting teil, um Pflegefachkräfte für die Reha-Klinik zu gewinnen.

Adventlicher Markt in der MATERNUS-Klink

Am Samstag, 29. November 2014, findet in der MATERNUS-Klinik in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr ein adventlicher Markt für Patienten und Gäste statt, die sich somit auf die beginnende Adventszeit einstimmen können.

Dem Besucher bietet sich ein vielfältiges Angebot an weihnachtlichen Holzarbeiten, Adventsdekorationen, Lichterkugeln, Kerzen, Seidenschals, Schmuck wie auch winterlichen Accessoires und selbstgefertigten Fotokarten. Auch pflegende Honigprodukte, dekorativ verpackt, befinden sich im Angebot.

Für die musikalische Untermalung des vorweihnachtlichen Marktes sorgt am Nachmittag ab ca. 14.30 Uhr „Corry´s Musikkasten" mit beschwingter bis besinnlicher Drehorgelmusik und in der Caféteria des Hauses werden den Gästen und Besuchern neben Kaffeespezialitäten und Kuchen auch Glühwein und Stollen offeriert.

MATERNUS aktuell
Klinik-Newsletter 2/2014

Die zweite Ausgabe unseres Newsletters "MATERNUS aktuell" steht ab sofort zur Verfügung.
Wir informieren über die diesjährige 5. Sozialarbeiter-Fachtagung in Bad Oeynhausen sowie über das nächste Bad Oeynhausener Gesundheitsgespräch. Des Weiteren erfahren Sie mehr über unser Geschäftsfeld "Betriebliche Gesundheitsförderung" und unseren neuen Ärztlichen Direktor, Herrn Dr. Jan Meier.

Den kompletten Newsletter stellen wir Ihnen hier als Download zur Verfügung:

Download MATERNUS aktuell 2/2014

Bei Interesse senden wir Ihnen den Newsletter auch gern per Post zu. Bitte geben Sie uns einen kurzen Hinweis unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Experten trafen sich in der MATERNUS-Klinik
Wichtig für alle Unternehmen: Betriebliche Gesundheitsförderung

Vor zahlreichen Vertretern von Unternehmen der Region berichteten Prof. Dr. Bernhard Badura, Universität Bielefeld, Dr. Martin J. Thul, Institut für Technologie und Arbeit in Kaiserslautern, und Dr. Michael Schneider, Leitender Arbeitsmediziner bei dem Pharmaforschungs-Konzern Boehringer Ingelheim, über ihre umfangreichen Erkenntnisse aus Forschungsarbeiten und Unternehmens-Praxis zu dem Thema der betrieblichen Gesundheitsförderung. Diese wird in Anbetracht der Rente mit '67, der älter werdenden Belegschaften und des drohenden Mangels an Facharbeitern immer wichtiger. Alle Referenten betonten, dass sich eine systematische betriebliche Gesundheitspolitik für die Unternehmen in der Abwägung von Kosten und Nutzen sehr wohl lohne. So seien die Mitarbeiter gesünder und produktiver, und es gelänge Unternehmen, die dieses Thema aktiv anpackten, besser als anderen, qualifizierte Mitarbeiter an sich zu binden.
Die MATERNUS-Klinik hatte die Fachtagung unter dem Titel „Im Unternehmen die Gesundheit fördern. Was tun? Was wirkt?" ausgerichtet.

Die Fachvorträge der Experten stehen Ihnen hier als Download zur Verfügung:

Download Vortrag Prof. Bernhard Badura / Uni Bielefeld

Download Vortrag Dr. Martin J. Thul / Institut für Technologie und Arbeit Kaiserslautern

Download Vortrag Dr. Michael Schneider / Boehringer Ingelheim, Mannheim

Download Pressespiegel

fachtagung betriebliche gesundheitsfrderung homepage

Bildunterschrift:
Referenten und Veranstalter der Fachtagung:
(v.l.n.r.) Dr. Helgo Herbst, Hauptabteilungsleiter Bewegungstherapie MATERNUS-Klinik; Dr. Melanie Horstmann, Projektsteuerung Betriebliche Gesundheitsförderung MATERNUS-Klinik; Dr. Martin J. Thul, Institut für Technologie und Arbeit, Universität Kaiserslautern; Dr. Marwin Heide, Oberarzt Orthopädie und Ernährungsmediziner MATERNUS-Klinik; Dr. Michael Schneider, Boehringer Ingelheim; Johannes Assfalg, Geschäftsführer MATERNUS-Klinik; Diplom-Psychologin Susanne Krappel, Leiterin Abteilung Klinische Psychologie; Prof. Dr. Bernhard Badura, Emeritus der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Uni Bielefeld.

Fachtagung: Betriebliche Gesundheitsförderung

Die MATERNUS-Klinik widmet der Betrieblichen Gesundheitsförderung im Rahmen eines neuen Arbeitsbereiches seit Anfang des Jahres besondere Aufmerksamkeit. Im Rahmen der Fachtagung

"Betriebliche Gesundheitsförderung - Was tun? Was wirkt?"
am 18. Juni 2014

sollen Vorstellungen und Erfahrungen präsentiert werden.
Hierzu konnten renommierte Referenten gewonnen werden, die sich bereits seit vielen Jahren mit der Herausforderung einer effektiven Betrieblichen Gesundheitsförderung konzeptionell und praktisch beschäftigen.

Das detailliierte Programm können Sie dem Flyer entnehmen, der als Download zur Verfügung steht:

Download Einladung Fachtagung

Anmeldungen für diese Veranstaltung nehmen wir gern entgegen unter:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

5. Sozialarbeiter-Fachtagung
 in Bad Oeynhausen
„Soziale Arbeit und Demographischer Wandel"

Bereits eine kleine Tradition: Zum fünften Mal veranstalteten zehn Rehabilitationskliniken die „Bad Oeynhausener Sozialarbeiter-Fachtagung" in der historischen Wandelhalle im Kurpark. Hochkarätige Wissenschaftler wie Praktiker von Krankenkassen und aus Akut-Krankenhäusern referierten am 8. April vor den mehr als 120 Sozialarbeitern über neue Tendenzen, Herausforderungen und Lösungen in der Arbeit von Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken und deren Zusammenarbeit. Landrat Dr. Ralf Niermann hielt ein Kurzreferat über die wirtschaftliche Bedeutung der Reha- und Gesundheitsbranche für den Kreis Minden-Lübbecke. Er sieht darin „ein enormes wirtschaftliches Potenzial". In Zeiten der älter werdenden Gesellschaft würden sich unter anderem, so betonte Niermann, auch die Wohnformen ändern. So stehe beispielsweise die Bauwirtschaft mit den Themen des barrierefreien und generationenübergreifenden Wohnens vor neuen Herausforderungen.
Die Bad Oeynhausener Reha-Kliniken veranstalten die Fachtagung zusammen mit der Deutschen Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG).

Dr. Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzfeldes Gesundheit am renommierten Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung, Essen, erläuterte in seinem Referat die großen gesellschaftlichen Tendenzen: in welchem Tempo die Gesellschaft altere, wie sich dies in Deutschland regional sehr unterschiedlich bemerkbar mache – so konstatierte er unter anderem große Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland - und welche Herausforderungen aus diesen Tendenzen entstehen. Die Konsequenz des Volkswirtes und Mathematikers Augurzky: Anstelle von weiteren konsumtiv geprägten Ausgaben wie in Mütterrente und Rente mit '63 müsse der Staat alle verfügbaren Mittel in die Gesundheits-Infrastruktur investieren, um diese modern zu halten. Und die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen – ob niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser oder Reha-Kliniken – haben seiner Meinung nach die Pflicht, ihre Zusammenarbeit sehr viel intensiver als bisher zu koordinieren, um möglichst effektiv im Sinne der Patienten zu arbeiten.

Falko Schlottmann, Berater bei der AOK Nordwest, informierte sehr anschaulich, wie Unternehmen im Kreis Minden-Lübbecke mit der Tatsache umgehen, dass auch ihre Belegschaften im Durchschnitt älter werden. Da die Beschäftigten in einem Stufenverfahren nach und nach erst mit 67 Jahren in Rente gehen werden, müssen die Unternehmen einiges tun, um Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Beschäftigten zu erhalten und entsprechend auch die Arbeitsplätze altersgerecht zu gestalten.

Schlottmann, der als Experte der AOK die Unternehmen konkret in allen Fragen der Gesundheitsförderung und des betrieblichen Gesundheitsmanagements unterstützt, berichtet, dass inzwischen immer mehr Unternehmen sich um diese Themen kümmerten. So sei es auch deren Interesse, die Fehlzeiten zu minimieren. Zwar seien ältere Arbeitnehmer seltener krank als jüngere, jedoch seien diejenigen, die krank würden, deutlich länger krank. Er plädierte engagiert dafür, ältere und alte Arbeitnehmer differenziert zu betrachten. Es heiße in der Öffentlichkeit oft, diese seien weniger leistungsfähig. Das stimme so nicht. Vielmehr seien ältere Arbeitnehmer jüngeren in gewissen Fertigkeiten sogar überlegen, andere Fähigkeiten – dazu zählen unter anderem die Fähigkeit gut zu hören und zu sehen – ließen tatsächlich nach. Die Empfehlung von Falko Schlottmann: genau hinschauen und differenzieren.

Barbara Glasmacher, Leiterin der Abteilung Entlass-Management am Klinikum Dortmund, berichtete umfassend über das in Dortmund neu praktizierte und sehr anspruchsvolle Modell. Es hat das Ziel, alles zu tun, um Patienten ebenso frühzeitig wie umfassend auf ihre Entlassung aus dem Akut-Krankenhaus vorzubereiten und ihnen beim Übergang zu helfen, ob es nun der Übergang in ein Pflegeheim oder eine Reha-Klinik ist, oder ob sie wieder nach Hause gehen können.

Johannes Assfalg, Geschäftsführer der MATERNUS-Klinik, wandte sich zum Schluss an die gut 120 Sozialarbeiter, die meist im Sozialdienst von Krankenhäusern und Reha-Kliniken tätig sind, und erklärte im Namen der zehn Rehabilitations-Kliniken: „Es ist uns sehr wichtig, mit Ihnen im fachlichen Austausch zu bleiben." Er erinnerte daran, dass erstmals vor circa zehn Jahren eine solche Tagung mit damals noch 60 Teilnehmern veranstaltet worden sei. Das Interesse sei ständig gestiegen, und die Teilnehmer kämen inzwischen aus einem Umkreis von etwa 250 Kilometern angereist. Die veranstaltenden Reha-Kliniken würden dieses große Interesse einerseits als Kompliment annehmen, aber auch als Verpflichtung ansehen, zum Nutzen der Sozialarbeiter jeweils ein fachlich hochqualifiziertes Angebot zu präsentieren.
Die nächste Tagung wird im Jahr 2016 veranstaltet.

Download Vortrag Dr. Boris Augurzky / rwi Essen
Download Vortrag Holger Adolph / DVSG Berlin
Download Vortrag Falko Schlottmann / AOK NordWest
Download Vortrag Barbara Glasmacher /Klinikum Dortmund

Pressespiegel

Bildergalerie:

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