MATERNUS Reha News

Sportwochenende der Morbus Bechterew-Gruppe Oldenburg in der MATERNUS-Klinik

Die Therapiegruppe Oldenburg der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew veranstaltet jedes Jahr im September ein Sportwochenende, das zumeist in einer Rehabilitationsklinik durchgeführt wird. In diesem Jahr kamen die Teilnehmer nach Bad Oeynhausen in die MATERNUS-Klinik.

Erster Programmpunkt war der Fachvortrag von Herrn Paul, Ärztlicher Leiter der Orthopädie der MATERNUS-Klinik. Am Nachmittag
stand ein Gerätetraining unter Anleitung eines Therapeuten der MATERNUS-Klinik auf dem Programm, gefolgt von einer Runde Volleyball in der Sporthalle. Wer Lust hatte, traf sich am Abend zur Wassergymnastik im Schwimmzentrum der Klinik

Ein Therapeut begrüßte die Gruppe am Samstag zum aktiven Tagesauftakt mit Nordic Walking und anschließender Trockengymnastik im Bewegungszentrum.
Speziell für die Morbus Bechterew-Gruppe wurde zum Abschluss des Tages bei herrlichem Wetter ein Grillabend im Innenhof der Klinik veranstaltet, was bei allen Beteiligten natürlich gut ankam.

Das Sportwochenende fand seinen Abschluss am Sonntag bei Atemgymnastik im Kurpark und erneuter Wassergymnastik in der MATERNUS-Klinik.

„Wir möchten uns nochmals für den sehr angenehmen Aufenthalt vom 9. bis 11. September 2011 bei Ihnen bedanken. Dank der guten Betreuung durch Herrn Triebs und die freundlichen Therapeuten haben alle Teilnehmer den Aufenthalt sehr genossen.“


(Sigrun Spaeth, stellv. Leiterin der Morbus Bechterew-Gruppe)

 

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Intensivmedizinische Betreuung –
Das Thema in der MATERNUS-Klinik

 

 

Am 19. März 2011 wurden im Rahmen des alljährlich stattfindenden Symposiums in der MATERNUS-Klinik die verschiedenen Aspekte einer intensivmedizinischen Betreuung und Behandlung schwerstkranker, multimorbider Patienten aus Sicht unterschiedlicher medizinischer Fachbereiche beleuchtet.

Der Titel des diesjährigen und somit 5. Frühjahrssymposiums

„Von der Intensivstation in die Rehabilitation“

stieß auf großes Interesse, so dass mehr als 120 Teilnehmer den Vortragssaal der MATERNUS-Klinik füllten. Mediziner, Krankenkassenvertreter, Sozialdienst-Mitarbeiter der Krankenhäuser sowie Vertreter aus der Politik konnten zu dieser Veranstaltung begrüßt werden.

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Experten der Akutmedizin wie Herr Prof. Dr. Jan Gummert, Direktor der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie, des Herz- und Diabeteszentrum, Bad Oeynhausen und Herr Prof. Dr. Matthias Sitzer, Chefarzt der Neurologie am Klinikum Herford, stellten in ihren Vorträgen dar, welche Anforderungen das Akutkrankenhaus bei komplexen neurologischen (Prof. Sitzer) und kardiologischen (Prof. Gummert) Erkrankungen an die weiterbehandelnden Rehabilitationskliniken stellt und welche Krankheitsverläufe in einer weiterführenden Rehabilitationsmaßnahme münden. Es konnte herausgearbeitet werden, dass es bei der Übernahme aus der Intensivstation der Akutkrankenhäuser in die intensivmedizinische Rehabilitation besondere Bedarfe und Anforderungen seitens der Akutmedizin gibt, die, wie sich zeigte, mit der neuen interdisziplinären intensivmedizinischen Rehabilitationsstation von der MATERNUS-Klinik voll erfüllt wird.

Es wurde deutlich, dass sich nicht nur die Krankenhaus-Mediziner eine regionale Vernetzung von ansässigen Akuthäusern und Rehabilitationskliniken wünschen, um eine intensivmedizinische Behandlung ohne Verzögerung gewährleisten zu können.

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Frau Heike Ulrich, 2. Vorsitzende der Gemeinschaft DVSG (Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen e.V.) und Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales in Bremen, wies in ihrem Referat auf die gundsätzlichen Möglichkeiten des Sozialdienstes hin, Patienten in eine intensivmedizinische Rehabilitation weiter zu vermitteln und stellte das Angebot der Intensivmedizinischen Rehabilitation (IMR) in der MATERNUS-Klinik als eine von wenigen Ausnahmen im Gesundheitsbereich dar.

Sie thematisierte auch die noch fehlende sozialrechtliche Einordnung dieses Bereichs der Rehabilitation, die es schwer macht, derartige Patienten in die intensivmedizinische Rehabilitation zu verlegen und immer noch fallweise Genehmigungsverfahren erfordert. Offensichtlich muss auch für diesen Bereich ein neues umfassendes Rehabilitationsmodell, ähnlich dem Phasenmodell in der Neurologischen Rehabilitation, entwickelt werden.

Herr Prof. Dr. Dr. Schönle gab den Teilnehmern einen umfassenden Überblick über die im Frühjahr 2010 eröffnete Abteilung der intensivmedizinischen Rehabilitation (IMR) mit insgesamt 12 Betten. Die bisher aufgenommenen Patienten kamen hauptsächlich aus den akut-medizinischen Bereichen der Kardiologie, Kardiochirurgie sowie Neurologie und sind meist beatmungspflichtig. Im Rahmen der intensivmedizinischen Rehabilitation in der MATERNUS-Klinik soll eine Entwöhnung von der Beatmung erfolgen (sog. Weaning).

Der sich anschließende Vortrag von Herrn Dr. Braune gab Einblicke in die weiterführende Behandlung und Betreuung der Patienten innerhalb des Hauses nach Verlegung von der IMR. Es wurden die umfangreichen therapeutischen Maßnahmen der unterschiedlichen Fachbereiche dargestellt (Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie) und die Bedeutung für die Patienten, die Fähigkeiten sich im Alltag trotz möglicher Defizite wieder zurecht finden zu können und die Selbständigkeit aufrecht zu erhalten, dargelegt.

Sowohl in der IMR wie auch im Bereich der weiterführenden Rehabilitation auf den sich anschließenden neurologischen Stationen der Phasen B, C und D werden die Angehörigen in die therapeutischen Abläufe mit einbezogen und sind herzlich willkommen. Sie könne auf diese Weise eine weitergehende Hilfestellung für den erkrankten Patienten sein und den weiteren Verlauf der Betroffenen unterstützend begleiten.

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Die Diskussionen während des Symposiums haben gezeigt, dass das Case Management von intensivmedizinisch zu versorgenden Patienten noch einer weiterführenden Entwicklung bedarf, um insbesondere für diese schwerstkranken Patienten optimale Voraussetzungen für eine vor allen Dingen barrierefreie medizinisch/therapeutische Behandlung und Betreuung zu gewährleisten.

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Die Veranstaltung hat sicherlich dazu beigetragen, dass sich alle Gesundheitsbereiche noch stärker mit diesem Thema auseinandersetzen.

 

Programm als PDF zum Download

Zufriedener Gast kommt immer gern wieder

Alle Jahre wieder – fast wie das Christkind - kommt Peter Mörsheim aus Heinsberg über die Weihnachtsfeiertage und zum Jahreswechsel in die MATERNUS-Klinik nach Bad Oeynhausen. In diesem Jahr feiert er ein Jubiläum, denn dies ist sein 30. Aufenthalt in der Reha-Klinik.

Er ist praktisch ein Patient der ersten Stunde dieser Klinik, denn seit 1976 ist er Stammgast in diesem Hause. Als Kriegsversehrter und Rollstuhlfahrer genießt er neben den therapeutischen Leistungen natürlich auch die weihnachtlichen Veranstaltungen im Haus, die geschmückten Räumlichkeiten, den Gottesdienst und die Feierlichkeiten am Silvesterabend.

Herr Mörsheim freut sich, wenn er die vielen bekannten Gesichter der Mitarbeiter entdeckt, die ihn herzlich begrüßen. Viele Mitpatienten treffen sich um diese Jahreszeit, um gemeinsam die Feiertage zu verbringen; es ist wie eine große Familie.

Herr Mörsheim

Genau diese Kombination ist es, die Herrn Mörsheim immer wieder in die MATERNUS-Klinik zieht. Im nächsten Jahr feiert er wieder ein Jubiläum - ein Geburtstagsjubiliäum - und er ist sich sicher, dass er auch mit 90 Jahren wieder kommen wird.

Peter Mörsheim umringt von den Mitarbeitern der
Rezeption Corry Brandt und Kai Sundermeier

weihnachtliches konzert

silvester

Mitternachtsbuffet

Diagnose Rheuma – Was kann ich tun?
Antworten hierauf gab es in der MATERNUS-Klinik

Die Mitglieder der in Recklinghausen ansässigen Rheumaliga erhielten Antworten auf ihre Fragen nach den Möglichkeiten der Rheuma-Behandlung.

Bereits Anfang des Jahres suchte die Rheumaliga Recklinghausen nach einer geeigneten Rehabilitationsklinik, die sich bereit erklärte, den Mitgliedern einen Einblick in die Therapieabläufe während einer Rehabilitationsmaßnahme zu geben.

Die MATERNUS-Klinik für Rehabilitation in Bad Oeynhausen ist u.a. auch spezialisiert auf die Behandlung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen.

Sie stellte sich gern den Fragen und organisierte ein entsprechendes Tages-Besuchsprogramm für die Mitglieder der Rheumaliga.

Den fast 70 Gästen aus Recklinghausen und Umgebung wurden während der Klinikpräsentation alle relevanten Therapiebereiche vorgestellt:

Neben den gängigen bewegungstherapeutischen Räumen, wie Schwimmbad, Bewegungszentrum, Ergometer-, Muskeltrainings- und Krankengymnastikräumen stand auch die Ergotherapie und die erst Anfang des Jahres errichtete Schmerzstation auf dem Programm. Hier sorgen u.a. spezielle Gruppentherapien unter Leitung von Diplom Psychologen für den Genesungsprozess bzw. den Umgang mit den Schmerzen.

Die Teilnehmer zeigten reges Interesse und der eine oder andere hätte am liebsten sofort seinen Aufenthalt in der MATERNUS-Klinik begonnen.

Über die hierfür erforderliche formale Vorgehensweise wurden die Besucher anschließend in einem Fachvortrag vom Ärztlichen Leiter der Orthopädie, Herrn Matthias Paul, unterrichtet. Herr Paul gab darüber hinaus – aus Sicht des Mediziners - einen Überblick über die Entstehung, den Verlauf sowie die operativen und medikamentösen Therapiemöglichkeiten rheumatischer Erkrankungen.

Viele offene Fragen der Teilnehmer konnten an diesem Tag im persönlichen Gespräch in der MATERNUS-Klinik beantwortet werden. Die Reise der Rheumaliga wurde von einem Besuch der Innenstadt und des Bad Oeynhausener Kurparks abgerundet.

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Matthias Paul (Ärztlicher Leiter Orthopädie, MATERNUS-Klinik),
Neidhard Gardiewski (Sprecher), Margret Kamphowe,
Eitel-Heinrich Jäger (alle Rheumaliga Recklinghausen)

MATERNUS-Klinik startet mit größter Teilnehmer-Gruppe bei der diesjährigen Tourowl-walking-tour 2010

Auch in diesem Jahr hat sich die MATERNUS-Klinik an der mittlerweile zum 8. Mal stattfindenden OWL-Walking-Tour beteiligt und spendierte allen interessierten Patienten die Startkarte zur Tour.

Im Rahmen der normalen Bewegungstherapien wurden Patienten über die OWL-Walking-Tour informiert, die am Sonntag direkt vor der Klinik – auf dem nahegelegenen Aqua Magica-Gelände – startete. Hier war für jeden Fitnessgrad die passende Strecke dabei: drei, fünf oder elf Kilometer. Der sportliche Aspekt stand hierbei im Vordergrund und nicht der Wettbewerb, denn Zeit spielte keine Rolle.

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Die Therapeuten konnten im Vorfeld der Veranstaltung etliche Patienten zur Teilnahme motivieren, so dass die MATERNUS-Klinik mit der größten Teilnehmer-Gruppe von insgesamt 22 Personen – natürlich in Begleitung des Sporttherapeuten - vertreten war und den Preis der größten Gruppe „abgeräumt“ hat.

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Nach einer kurzen Aufwärmrunde führte die Tour bei sommerlichem Wetter durch die Oeynhausener Natur mit ihrem reichhaltigen Angebot an landschaftlichem Grün. Alle Teilnehmer waren begeistert von der ansprechenden Strecke und man war sich einig, dass die OWL-Walking-Tour eine gelungene Gemeinschaftsveranstaltung war, bei der die Teilnehmer auch am Sonntag etwas für ihre Fitness und Gesundheit getan haben.

 

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Euphorie und Stimmung in der MATERNUS-Klinik

Nicht nur beim Public Viewing herrscht begeisternde Fußball-Stimmung, auch in der MATERNUS-Klinik fiebern die Patienten mit, wenn das runde Leder auf dem grünen Rasen in Südafrika rollt.

Die Patientinnen und Patienten erleben gemeinschaftlich auf einer Großbildleinwand in der Empfangshalle der MATERNUS-Klinik die aufregenden Momente der Fußball Weltmeisterschaft. Jedes Spiel kann hier mit verfolgt werden – natürlich nur außerhalb der Therapiezeiten.

Beim Deutschland-Spiel gegen Serbien am Freitagmittag wird die Spannung steigen und alle eingefleischten Fans hoffen ausnahmsweise auf eine möglichst therapiefreie Zeit, um ihre Mannschaft live erleben zu können. Für kühle – alkoholfreie – Getränke während der Spielzeit ist natürlich ebenfalls gesorgt.

Die Farben „schwarz-rot-gold“ erscheinen nicht nur auf den traditionellen Flaggen; viele Patienten haben sich mit Fanartikeln ausgestattet und wer Glück hat, kann bei den regelmäßigen Ergebniswetten als Wettkönig ein Fan-Präsent in Empfang nehmen.

Die richtigen Fußball-Profis zeigen ihr Wissen um die Sportart mit den 22 Spielern auf dem Feld beim wöchentlich stattfindenden Fußball-Quiz. Auch hierbei warten lustige Fußball-Preise auf den Gewinner.

Die Stimmung steigt bei jedem Deutschland-Tor und bei einigen Patienten gerät ihre Krankheit für 90 Minuten in Vergessenheit – auch das ist eine Art Gruppentherapie!