MATERNUS Reha News

Der am Morgen des 10. Mai 2010 entstandene Brand in der MATERNUS-Klinik wurde durch einen Defekt einer sog. Steckbeckenspüle in einem Funktionsraum ausgelöst. Eine Mitarbeiterin reagierte umgehend auf den aufgetretenen Rauch und löste sofort einen Alarm aus; Feuerwehr und Rettungskräfte kamen zur Hilfe.

Dank des gut funktionierenden Alarmierungsplans - als Teil unseres Qualitätsmanagement-Systems - verlief dieser Vorfall komplikationslos, so dass glücklicherweise keine Personen zu Schaden kamen. Die Situation konnte auch aufgrund der besonnenen Reaktion von Patienten und Mitarbeitern schnell durch die Feuerwehrkräfte organisiert werden.

 

 

Anfang des Jahres hat die MATERNUS-Klinik für Rehabilitation in Bad Oeynhausen eine neue Spezialstation für Intensivmedizinische Rehabilitation mit Beatmungsentwöhnung (Weaning) in Betrieb genommen.

Bei Patienten mit Schädigungen lebenswichtiger Organsysteme kann eine intensivmedizinische Rehabilitation erforderlich sein, wenn diese Funktionen während der kurativmedizinischen Behandlung im Krankenhaus nicht wieder hergestellt werden können, die Akutbehandlung aber abgeschlossen ist und operative Eingriffe nicht mehr notwendig sind.

Dies ist insbesondere nach schweren Verletzungen des zentralen und des peripheren Nervensystems der Fall, die mit komatösen Bewusstseinsstörungen, Herz-Kreislaufstörungen, Störungen der Atmung, der Temperaturregelung oder der gastrointestinalen Funktionen einhergehen.

Die Entwöhnung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen vom Respirator und der Aufbau der Eigenatmungsfähigkeit erfordern besondere Konzepte, Erfahrungen und Methoden, die eng intensivmedizinische und rehabilitative Aspekte integrieren. Die MATERNUS-Klinik in Bad Oeynhausen hält für diese spezielle Aufgabenstellung Intensiv- und Intermediate-Care-Betten mit allen Möglichkeiten der modernen intensivmedizinischen Rehabilitation vor.

Die Betreuung erfolgt durch ein interdisziplinäres Team aus erfahrenen Fachärzten sowie speziell geschulten Pflegekräften sowie Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Neuropsychophysiologen.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Dr. Paul-Walter Schönle
Ltd. Ärztlicher Direktor der MATERNUS-Kliniken AG
Telefon-Nr. 0 57 31 / 85 83 02
Telefax-Nr. 0 57 31 / 85 83 03
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"Schmerzbehandlung in der MATERNUS-Klinik – Ein wichtiger Schritt zu mehr Lebensqualität“

Das am 6. März 2010 stattgefundene Frühjahrssymposium zum Thema

- Chronische Schmerzsyndrome aus Sicht unterschiedlicher Indikationen

Referenten Symposiumlockte zahlreiche Mediziner, niedergelassene Ärzte, Krankenkassen-Vertreter sowie Mitarbeiter aus Krankenhäusern und Leiter von Selbsthilfegruppen in die MATERNUS-Klinik. Im Rahmen des Symposiums konnte gezeigt werden, dass chronische Schmerzsyndrome nicht nur im Zusammenhang mit orthopädischen Erkrankungen gesehen werden können, sondern ein indikationsübergreifendes Problem darstellen. Die anschaulichen Vorträge namhafter Referenten führten die Teilnehmer durch die unterschiedlichen Fachgebiete und gaben Einblicke in diagnostische Maßnahmen sowie Behandlungsstrategien.

Einleitend ging Herr Prof. Dr. Dipl. Psych. Michael Pfingsten von der Schmerztagesklinik und –Ambulanz der Universitätsmedizin Göttingen auf psychophysiologische sowie lerntheoretische Aspekte des Schmerzes ein und konnte anhand unterschiedlicher Studien zeigen, dass psychische Faktoren sowie die Einstellungen zum Schmerz die Schmerzwahrnehmung beeinflussen. Gleichzeitig konnte er aufzeigen, dass multimodale Behandlungsansätze und ein geringes Maß an Schonung zu einer Reduzierung des Schmerzes beitragen.

Dr. EckertHerr Dr. Siegfried Eckert, Oberarzt der Kardiologischen Klinik des Herz- und Diabeteszentrums, Bad Oeynhausen, zeigte Behandlungsmöglichkeiten bei Patienten mit ischämischen Schmerzen sowie Schmerzen bei der pAVK. Er hob hier insbesondere die Behandlung mittels implantierten SCS (Spinal Cord Stimulation) hervor und zeigte deren positiven Effekte auf.

Selbstverständlich wurde auch die Schmerzbehandlung innerhalb der Rehabilitation vorgestellt. Herr PD Dr. med. Thomas Beinert, Chefarzt der zur MATERNUS-Gruppe gehörenden Bayerwald-Klinik in Cham, wies u. a. auf die konsequente Durchführung einer gut abgestimmten Medikation bei Schmerzpatienten innerhalb der Hämatologie und Onkologie hin.

Herr Dr. med. Stephan Braune, Ärztlicher Leiter der Neurologie in der MATERNUS-Klinik, ging auf die Diagnostik und Therapie neuropathischer Schmerzen, umgangs-sprachlich auch Nervenschmerzen genannt, ein.

Als weiterer Referent stellte Herr Matthias Paul, Ärztlicher Leiter des Fachbereichs Orthopädie, die beiden Abteilungen der MATERNUS-Klinik vor, in der Schmerz-patienten im Rahmen ihrer stationären Rehabilitation betreut und therapiert werden können.

Hierbei handelt es sich zum einen um die Abteilung für Verhaltensmedizinische Orthopädie (60 – 100 Betten), in der ausschließlich Patienten der Deutschen Rentenversicherung Bund aufgenommen werden. Weiterhin können in der Abteilung für Orthopädie (300 Betten) Patienten auf einer speziell eingerichteten 20 Betten umfassenden Schmerzstation mittels multimodalem Therapieansatz sowie der Möglichkeit der interventionellen Schmerzbehandlung behandelt werden.

DiskussionEin interdisziplinäres Aufnahmeteam aus orthopädischen Fachkräften sowie Psychologen ist der erste Schritt auf dem Weg zum medizinisch-orthopädischen, psychologischen und sport- und bewegungstherapeutischen Angebot in der MATERNUS-Klinik.

So unterschiedlich die Blickwinkel zum Thema Schmerz auch waren, alle Referenten waren sich einig, dass eine umfassende und zielgerichtete Schmerztherapie ein wichtiger Schritt zu mehr Lebensqualität ist.


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Programm als PDF zum Download

Seit Mai 2009 ist die MATERNUS-Klinik für Rehabilitation in Bad Oeynhausen Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft der medizinisch-beruflichen Rehabilitation Phase II.

Die Mitglieds-Einrichtungen des BAG haben es sich zur Aufgabe gemacht, Leistungen zur

  • medizinischen
  • beruflichen und
  • psychosozialen Rehabilitaton
in einem nahtlos ineinandergreifenden Verfahren mit dem Ziel der Teilhabe am Leben in Alltag, Familie, Beruf und der Gesellschaft.

In der MATERNUS-Klinik können Patienten mit Einschränkungen der Teilhabe am Arbeitsleben betreut und behandelt werden, die gerade in Zeiten komplexerer Gestaltung der Arbeitswelt mit Globalisierung und Dynamisierung, durch Beschleunigung der Arbeitsabläufe und Rationalisierungen in den Unternehmen häufig auftreten.

Diesen arbeitsweltlichen Veränderungen trägt die orthopädische verhaltens-medizinisch-berufliche Rehabilitation, auch als psychosomatische medizinisch-berufliche Rehabilitation zu bezeichnen, Rechnung, indem sie die verhaltensmedizinischen Interventionen von Anfang an berufsbezogen ausrichtet. Die MATERNUS-Klinik bietet für diese besonderen berufsbezogenen Problemlagen bei orthopädischen Erkrankungen das Programm der orthopädischen, verhaltensmedizinisch-beruflichen Rehabilitation (oVMBR) an, das in die traditionelle orthopädische Rehabilitation integriert ist.

Berufsbezogene Behandlungen werden in enger Kooperation mit Berufsförderungswerken durchgeführt.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Dr. Paul-Walter Schönle
Ltd. Ärztlicher Direktor der MATERNUS-Kliniken AG
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